Geocaching im Blaufränkischland

Die weltweit größte Schatzsuche ist in vollem Gange. Der ursprüngliche Gedanke, Gegenstände mit Hilfe von Koordinaten zu suchen, kam bereits 1854 auf. Damals rüsteten sich die Schatzsucher mit Karte, Kompass, Hinweisen und einem eigenen Logbuch aus. Mit dem Jahr 2000 war es erstmals möglich das GPS-System privat zu nutzen. Es entstand die Seite Geocaching.com die bis heute alle Geocaches der Welt sammelt und listet. Über 3 Millionen Caches gibt es weltweit, davon über 50.000 aktive in Österreich. Die Vorzüge der GPS-Schatzsuche liegen auf der Hand: Viel Zeit an der frischen Luft, in Kindern wie Erwachsenen wird der Spieltrieb geweckt und es ist mit einem Smartphone ganz leicht die Schatzsuche spontan zu starten. Hat einen erstmal das Schatzsuche-Fieber gepackt, ist es nicht mehr wegzudenken.

Schatzsuche auf der Weinebene in Lutzmannsburg

Die letzten Tage waren windig, ungemütlich und kalt. Trotzdem lockte uns die Sonne aus dem Haus. Mein Mann, unsere zwei Kinder Emma (6) und Otto (2,5) und ich fuhren kurz entschlossen nach Lutzmannsburg um auf Schatzsuche zu gehen. Die Kinder waren ganz aus dem Häuschen. Was könnte wohl in der Schatzkiste sein und wie sieht diese aus?

Emma und Otto auf Schatzsuche

Mit Laufrad und Bobby Car ging es mitten durch die Lutzmannsburger Weingärten. Der Geocache den wir im Visier hatten, sollte in der Nähe eines Grenzsteines zu finden sein. Die Grenzsteine hier in Lutzmannsburg zeigen die Grenze zwischen Österreich und Ungarn an. Nimmt man also einen kleinen Schlenker mit in die Spazierrichtung auf, so bewegt man sich auf dem Gras des ungarischen Nachbarn.

Einer der Grenzsteine neben den Lutzmannsburger Weingärten

Der Grenzstein wurde von unserer Tochter ausfindig gemacht. Große Freude. Aber wo war der Schatz? (Jetzt wird nix mehr verraten! Ihr könnt ja selbst auf Suche gehen 😉 )

Gefunden! Ein ungarisches Geldstück kommt zum Vorschein und ein Logbuch in das man sich einträgt. Und auf geht’s zum nächsten Schatz!

Der Griff nach dem Schatz

Wie funktioniert Geocaching?

Die App „Geocaching“ von Groundspeak auf dem Smartphone installieren und gleich loslegen. Die Nutzung ist kostenfrei. Selbst auf unserer Grenzsuche hat die App einwandfrei funktioniert und die Geodaten bekannt gegeben.

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